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Il Hebreo Mantovano – Salomone Rossi | Ein jüdischer Komponist am Hof von Mantua
Für das Programm "Il Hebreo Mantovano“ hat das Leipziger Ensemble Collegium Musicum ’23 die Basler Vokalformation Profeti della Quinta eingeladen, um...
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Für das Programm "Il Hebreo Mantovano“ hat das Leipziger Ensemble Collegium Musicum ’23 die Basler Vokalformation Profeti della Quinta eingeladen, um gemeinsam das außergewöhnliche Leben und Werk des jüdisch-italienischen Komponisten Salomone Rossi (um 1570–1630) in einem Portraitkonzert zu erkunden. Als Violinist und Hofkomponist der Gonzaga in Mantua verband Rossi italienische Madrigale, innovative Instrumentalmusik und hebräische Liturgie zu einer einzigartigen musikalischen Sprache.
Bedeutender Komponist zwischen Renaissance und Barock
Das Konzert zeichnet ein facettenreiches Porträt dieses bedeutenden, heute noch immer wenig bekannten Komponisten nach, der am musikalischen Übergang von der späten Renaissance zum Frühbarock erstmals mehrstimmige hebräische Gebete und Psalmen komponierte, indem er die zeitgenössischen Kompositionstechniken der europäischen Kunstmusik konsequent auf hebräische Liturgie übertrug. Die Bedeutung und Würdigung seiner Erneuerungen auf diesem Gebiet als Wendepunkt in der Geschichte der jüdischen Sakralmusik wurde erst weit nach seinem Tod anerkannt, war er doch zu seiner Zeit vor allem für seine Instrumentalwerke bekannt.
Auf dem Programm stehen italienische Madrigale, Instrumentalwerke sowie hebräische Gebetsgesänge. So entsteht ein faszinierender Dialog zwischen jüdischer und christlicher Musikkultur im Italien des frühen 17. Jahrhunderts.
Veranstalter: Freundeskreis Collegium Musicum ’23 e.V. in Kooperation mit Ariowitsch-Haus e. V.
Bedeutender Komponist zwischen Renaissance und Barock
Das Konzert zeichnet ein facettenreiches Porträt dieses bedeutenden, heute noch immer wenig bekannten Komponisten nach, der am musikalischen Übergang von der späten Renaissance zum Frühbarock erstmals mehrstimmige hebräische Gebete und Psalmen komponierte, indem er die zeitgenössischen Kompositionstechniken der europäischen Kunstmusik konsequent auf hebräische Liturgie übertrug. Die Bedeutung und Würdigung seiner Erneuerungen auf diesem Gebiet als Wendepunkt in der Geschichte der jüdischen Sakralmusik wurde erst weit nach seinem Tod anerkannt, war er doch zu seiner Zeit vor allem für seine Instrumentalwerke bekannt.
Auf dem Programm stehen italienische Madrigale, Instrumentalwerke sowie hebräische Gebetsgesänge. So entsteht ein faszinierender Dialog zwischen jüdischer und christlicher Musikkultur im Italien des frühen 17. Jahrhunderts.
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