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Der Freischütz - Staatstheater Meiningen
Romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber
Dichtung von Johann Friedrich Kind / Textfassung von Johannes Hoffmann
In deutscher Spra...
Dichtung von Johann Friedrich Kind / Textfassung von Johannes Hoffmann
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Romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber
Dichtung von Johann Friedrich Kind / Textfassung von Johannes Hoffmann
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
„Ins Schwarze getroffen“, jubelte Carl Maria von Weber nach der Uraufführung seines „Freischützes“ 1821 in Berlin. Schon bald trat das Werk seinen Siegeszug durch Europa an, und ist auch in Meiningen mit sechs Neuinszenierungen seit 1945 sehr beliebt. Webers Stoff aus einem alten Gespensterbuch traf den Nerv der Zeit und noch heute berührt die Geschichte um Max, der sich dem Teufel verschreibt, um seine Braut zu gewinnen. Der Wald, Inbegriff der „deutschen Seele“, wird zum Kampfplatz zwischen Gut und Böse.
Eine Jägergemeinschaft pflegt ihre alten Rituale: Um Förster Kuno zu beerben und seine Tochter Agathe zu heiraten, muss der treffsichere Jungjäger Max einen Probeschuss bestehen. Aber Leistungsdruck und Versagensangst führen dazu, dass er auf einmal nur noch daneben zielt. Heimlich gießt er in der Wolfsschlucht mit Hilfe des zwielichtigen Kaspar magische Freikugeln, die ihm den Sieg sichern sollen. Doch nur sechs gehören dem Schützen – die siebte lenkt der Teufel. Die Musik enthält volksliedhafte Elemente wie Hörnerschall und fröhliche Jäger- und Brautjungfern-Chöre. Die Welt der Dorfgemeinschaft kontrastiert mit finsteren Klängen einer abgründigen Welt, womit Weber den Schritt in die Romantik vollzieht und zum Wegbereiter Wagners wird. Die Oper ist Nationaloper, Geisterspuk und Menschheitsdrama zugleich.
Dichtung von Johann Friedrich Kind / Textfassung von Johannes Hoffmann
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
„Ins Schwarze getroffen“, jubelte Carl Maria von Weber nach der Uraufführung seines „Freischützes“ 1821 in Berlin. Schon bald trat das Werk seinen Siegeszug durch Europa an, und ist auch in Meiningen mit sechs Neuinszenierungen seit 1945 sehr beliebt. Webers Stoff aus einem alten Gespensterbuch traf den Nerv der Zeit und noch heute berührt die Geschichte um Max, der sich dem Teufel verschreibt, um seine Braut zu gewinnen. Der Wald, Inbegriff der „deutschen Seele“, wird zum Kampfplatz zwischen Gut und Böse.
Eine Jägergemeinschaft pflegt ihre alten Rituale: Um Förster Kuno zu beerben und seine Tochter Agathe zu heiraten, muss der treffsichere Jungjäger Max einen Probeschuss bestehen. Aber Leistungsdruck und Versagensangst führen dazu, dass er auf einmal nur noch daneben zielt. Heimlich gießt er in der Wolfsschlucht mit Hilfe des zwielichtigen Kaspar magische Freikugeln, die ihm den Sieg sichern sollen. Doch nur sechs gehören dem Schützen – die siebte lenkt der Teufel. Die Musik enthält volksliedhafte Elemente wie Hörnerschall und fröhliche Jäger- und Brautjungfern-Chöre. Die Welt der Dorfgemeinschaft kontrastiert mit finsteren Klängen einer abgründigen Welt, womit Weber den Schritt in die Romantik vollzieht und zum Wegbereiter Wagners wird. Die Oper ist Nationaloper, Geisterspuk und Menschheitsdrama zugleich.
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