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Soundproduktion: Torsten Ottersberg/GOGH s.m.p.
Cottbuser Fassung des Komponisten
AscheMOND oder The Fairy Queen ist ein Werk der Überbrückung. Helmut Oehring verbindet darin die Klangwelten der Barockmusik von Henry Purcell und seiner eigenen zeitgenössischen Musiksprache. Es geht um einen Zustand zwischen Diesseits und Jenseits, Leben und Tod, um Trauer und Trost ange-sichts der existenziellen Erfahrung der Vergänglichkeit. Helmut Oehring wurde 1961 in Ost-Berlin als Sohn gehörloser Eltern geboren und zählt heute zu den international herausragenden KomponistInnen unserer Zeit. Seine Muttersprache ist die Gebärdensprache der Gehörlosen, die seiner audiovi-suellen Musik durch das ihr innerwohnende räumliche Moment eines körper-sprachlichen Ausdrucks verwandt ist. In AscheMOND lässt Oehring verschiedene Zeit- und Ausdrucksebenen oszillieren und setzt die Sphären der Stille und jene des Klangs zueinander in Beziehung. Ein modern besetztes Orchester und ein Ba-rockensemble mit alten Instrumenten kommunizieren miteinander, ergänzt um zwei auch auf der Bühne agierende Instrumental- und VokalsolistInnen. Die Titelpartie der Fairy Queen wird von der gehörlosen Tänzerin und bekannten Theater- und Fernseh-Schauspielerin Kassandra Wedel verkörpert. Elemente der Gebärdenspra-che prägen auch die Part Strom Universum eines musikalischen und dramatischen Geschehens zu überlassen, das keine eindeutige Geschichte erzählt, sondern ei-nen Schwebezustand erzeugt, in dem die Themen des Stückes einander wie Pla-neten umkreisen. Vor dem Hintergrund einer Grenzerfahrung in der Natur – einer Sonnenfinsternis, bei der Sonne und Mond einander überlagern – realisiert AscheMOND die Utopie einer Versöhnung des scheinbar Unüberbrückbaren. Für das Staatstheater Cottbus hat Helmut Oehring eine eigenständige Fassung des Werks erstellt, das 2013 als Auftragswerk der Berliner Staatsoper als Berliner Fas-sung und 2017 in Wuppertal in der Urfassung aufgeführt wurde.
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